Tagesbuchung, Abo-Berechtigungen und ein Marktplatz für Werbetreibende — in einem Produkt, mandantenfähig über mehrere Betreiber und Standorte hinweg.
Park Pay ist ein US-amerikanischer Anbieter digitaler Lösungen für die urbane Parkraumbewirtschaftung. Ein Produkt sollte zwei sehr unterschiedliche Aufgaben tragen: Fahrenden einen Platz für einen Tag oder eine Berechtigung für ein Jahr geben — und Werbetreibenden erlauben, Kampagnen gegen dieses Publikum zu fahren, ohne dass der Betreiber eingreifen muss. Jede Aufgabe für sich ist gewöhnliche Produktarbeit. Beide in einer Plattform, für mehrere Betreiber und Standorte gleichzeitig, ist die eigentliche Engineering-Aufgabe.
Tagesparkieren und Abo-Berechtigungen unterscheiden sich in Abrechnung, Verfügbarkeitslogik und Erwartung. Beides musste sich nativ anfühlen, nicht aneinandergeheftet.
Werbetreibende sollten sich selbst registrieren, Kampagnen aufsetzen, platzieren und messen — ohne den Betreiber als Zwischenstelle für jeden Schritt.
Die Verfügbarkeit muss im Moment der Buchung über mehrere Standorte hinweg stimmen, auch bei hoher Gleichzeitigkeit. Sonst bricht das Kernversprechen.
Fahrende, Betreiber und Werbetreibende nutzen dieselbe Plattform aus völlig verschiedenen Gründen. Eine Oberfläche musste allen drei dienen, ohne für jede zum Kompromiss zu werden.
Verfügbarkeit in Echtzeit mit standortbasierter Suche über alle Flächen hinweg — was die fahrende Person sieht, ist auch buchbar.
Berechtigungen monatlich, quartalsweise oder jährlich, mit wiederkehrender Abrechnung und Verwaltung der Berechtigungen — parallel zur Tagesbuchung, nicht getrennt davon.
Selbstregistrierung für Werbetreibende, Kampagnenerstellung, Platzierung und Erfolgsmessung — verwaltet vom Werbetreibenden, nicht vom Parkraumbetreiber.
Eine Zahlungsanbindung für Buchungen, Abo-Abrechnung und Zahlungen der Werbetreibenden.
Umsatz und Auslastung für Betreiber, Verlauf und Ausgaben für Fahrende, Impressionen und Interaktion für Werbetreibende — aus einer Reporting-Schicht.
Tagesbuchung und Abo-Berechtigung in einem Erlebnis, das den Wechsel vom Einzelkauf zum Abo nahelegt.
Ein Werbemarktplatz, der das ohnehin vorhandene Publikum monetarisiert — mit Selbstregistrierung, die den Betriebsaufwand tief hält.
Eine mandantenfähige SaaS-Architektur, die neue Standorte und Nutzungsvolumen aufnimmt, ohne neu geschnitten zu werden.
Die Tagesbuchung ist ein einmaliger Vorgang gegen die aktuelle Verfügbarkeit. Abos sind monatliche, quartalsweise oder jährliche Berechtigungen mit wiederkehrender Abrechnung und eigener Verwaltung. Beides läuft im selben Produkt, sodass Fahrende ohne Werkzeugwechsel zwischen den Modellen wechseln.
Sie ist ein Marktplatz zur Selbstbedienung: Werbetreibende registrieren sich selbst, erstellen Kampagnen, platzieren sie und messen den Erfolg — ohne dass der Parkraumbetreiber etwas davon administriert. Genau das macht sie zu einer Erlösquelle statt zu zusätzlichem Aufwand.
Über eine mandantenfähige Architektur mit standortgenauer Verfügbarkeit in Echtzeit. Neue Standorte kommen als Ausrollung dazu, nicht als Neuschnitt der Architektur — das hält die Kosten des Wachstums flach.
Alle drei Zielgruppen, aus einer gemeinsamen Schicht. Betreiber sehen Umsatz und Auslastung, Fahrende ihren eigenen Buchungsverlauf und ihre Ausgaben, Werbetreibende Impressionen und Interaktion zu ihren Kampagnen.